Veröffentlicht am Sa., 14. Nov. 2020 09:36 Uhr

Die Reinickendorfer Kreissynode – das Kirchenparlament des Kirchenkreises – tagte am 14. November 2020 erstmals digital. Mit guter Vorbereitung und Leitung durch das Präsidium, mit Unterstützung durch Mitarbeiter*innen des Kirchenkreises sowie mit Hilfe eines sicheren Abstimmungstools konnten die leicht angepassten Tagesordnungspunkte bei einer hohen Beteiligung von 70 der insgesamt 77 Synodalen diskutiert und abgestimmt werden.    

Nach der Begrüßung durch das Präsidium und einer Andacht berieten und beschlossen die Kreissynodalen per Videokonferenz in vier Stunden Sitzungsdauer u.a. den Sollstellen- und den Haushaltsplan des Kirchenkreises für das Jahr 2021. Auch der Kollektenplan 2021/Bestimmung der freien Kollekten wurde abgestimmt. Der Kreiskirchenrat legt in seiner nächsten Sitzung die jeweiligen Daten für die sieben frei zu bestimmenden Kollekten fest, und die Superintendentur wird die Antragsteller kurzfristig entsprechend informieren.

Die Kreissynodalen drückten außerdem ihre Missbilligung über den Entscheidungsweg zum seitens des Kirchlichen Verwaltungsamtes Berlin Mitte-Nord vorgenommenen Wechsel des Kreditinstituts von der Evangelischen Bank hin zur Berliner Sparkasse aus, der ohne vorherige Fühlungnahme mit dem Kirchenkreis und den betroffenen Gemeinden vorgenommen wurde. In dem Zusammenhang kritisierten die Kreissynodalen die Intransparenz der wirtschaftlichen und wirtschaftsethischen Kriterien, die zu dieser Entscheidung geführt haben.

Der Bericht zur Arbeit des Kreiskirchenrates seit der Herbstsynode im November 2019 wurde von den Synodalen zur Kenntnis genommen. Auch Informationen von der Herbsttagung der Landessynode und die Anliegen der Synodalen wurden ausgetauscht.  

Hier können Sie die Andacht sehen, die vorab aufgezeichnet wurde:


Reinickendorfer Kreissynode Andacht 14.11.2020

Die geplante Übertragung der Tagung im Livestream scheiterte leider an einer technischen Voraussetzung, da die Uploadbandbreite im Hermann-Ehlers-Haus nicht hoch genug war. Von dort aus leitete das Präsidium - unter Einhaltung der Hygienevorschriften - die Synode.

Foto: Kai-Oliver Pöhle

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