Sonntag, 24. März 2019 16:00 Uhr

Der ehemalige Greifswalder Studentenpfarrer Harro Lucht erzählt anschaulich und bewegend, wie leicht man als Christ in der Nachfolge in der DDR zum Beobachtungs- und Zersetzungsobjekt der Stasi werden konnte. Er berichtet vom Schwanken zwischen Angst und Mut, von manch Wagnis und manch ängstlichem Stillschweigen. Ermutigung fanden er und seine Mitstreiter durch Pfarrer der Bekennenden Kirche wie Martin Niemöller, Kurt Scharf und Siegfried Ringhand ebenso, wie durch sozialistische Schriftsteller (Stefan Heym, Jürgen Kuczynski) und oppositionelle Literaten (Reiner Kunze u.v.a.). Manches Mal ließen sie die Stasi-IM (studentische und kirchliche) ins Leere laufen.

Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Kunst und Kultur in der Gemeinde Alt-Wittenau"

(Foto: promo)

Mitwirkende
Harro Lucht (ehemaliger Studentenpfarrer in Greifswald)
Ort
Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde Alt-Wittenau, Alt-Wittenau 29A, 13437 Berlin, Deutschland
Preis
frei - Spende erbeten