Der Tod eines nahestehenden Menschen bewirkt einen Bruch im Leben derer, die zurückbleiben. Der Glaube kann hier die Gewissheit stiften, dass ein jeder Mensch auch durch den Tod hindurch von Gott getragen wird; der Tod hat also nicht das letzte Wort.​

In einem Trauergottesdienst steht daher der Glaube an die Auferstehung und die Würdigung des irdischen Lebens der Verstorbenen im Mittelpunkt. Worte, Bilder und Lieder können helfen, der eigenen Sprachlosigkeit zu entkommen. Die gottesdienstliche Begleitung spendet den Angehörigen Hoffnung und Zuversicht. Aus ihr heraus kann Kraft gewonnen werden, um Abschied zu nehmen und die Zeit der Trauer zu überstehen. Bei einer Bestattungsfeier wird ausgesagt, dass der Verstorbene nun zurückkehrt zu Gott, der alles Leben erschaffen hat. Entsprechend wird in der kirchlichen Trauerfeier der Verstorbene in Gottes Hand übergeben.

Die genaue Gestaltung der Beerdigungsfeier obliegt den nächsten Verwandten. Oft äußern aber Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung bereits zu Lebzeiten. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Mit ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer haben sie eine Person an der Seite, die Ihnen alles Organisatorische erklären kann, von der Liedauswahl bis zur Möglichkeit besonderer Formen der Bestattung.

Sollten Sie noch mehr Informationen zum Thema: "Tod, Sterben, Trauer und Bestattungen" suchen, dann lohnt sich auch ein Besuch auf folgender Homepage: www.trauer-und-leben.de

Flyer zur Trauergruppe für früh verwitwete Menschen im Kirchenkreis Reinickendorf