"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" - Geistliches Wort zum Jahreswechsel von Superintendent Harms

"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" - Geistliches Wort zum Jahreswechsel von Superintendent Harms

"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" - Geistliches Wort zum Jahreswechsel von Superintendent Harms

# Aktuelles

"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!" - Geistliches Wort zum Jahreswechsel von Superintendent Harms

Mit stimmungsvoller Bläsermusik auf den Stufen des historischen Rathaus-Eingangs hat Reinickendorf das Jahr 2025 verabschiedet: Bläserinnen und Bläser von evangelischen Kirchengemeinden spielten am 31.12.2025 ab 17 Uhr vor dem Reinickendorfer Rathaus-Turm fröhliche und besinnliche Musik zum Anhören und Mitsingen und weit schallte es über die Köpfe der lauschenden Besucher:innen hinaus. Hunderte Menschen - darunter viele Familien und Gäste aus dem nördlichen Umland - kamen zusammen, um das traditionelle Silvester-Turmblasen zu erleben, das seit 2022 wieder fester Bestandteil des Reinickendorfer Jahreswechsels ist.

Das Bläserensemble des Kirchenkreises Reinickendorf unter der Leitung von Sabine Schmidt präsentierte auf den Stufen des Rathausportals ein vielfältiges musikalisches Programm mit europäischen Musikstücken, Poparrangements, klassischen Werken, traditioneller Folk Music sowie internationalen und geistlichen Kompositionen. Die Rathausfassade wurde erneut von dem Heiligenseer Lichtdesigner Andreas Boehlke stimmungsvoll in Szene gesetzt, was dem Abend eine ganz besondere Atmosphäre verlieh.   

Thomas Harms, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Reinickendorf, betonte in seinem geistlichen Wort zum Jahreswechsel: "Die neue Jahreslosung 'Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!' eröffnet uns Menschen in aller Hoffnungslosigkeit und in aller Verlassenheit Trost, Mut und Zuversicht." Er wünschte den Menschen, trotz Schwierigkeiten, Widrigkeiten und Gefahren, mit dieser Zuversicht durchs Leben gehen zu können. Zusammen mit dem Antisemitismusbeauftragten der Jüdischen Gemeinde Berlin, Sigmount Königsberg, sowie der islamischen Theologin Kübra Dalkılıç übermittelten damit erneut Vertreter dreier Weltreligionen ihre Neujahrswünsche – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und gelebte Vielfalt in Reinickendorf.

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement und sagte: „Ich wünsche uns ein Jahr, das uns näher zusammenbringt. Ein Jahr, in dem wir einander nicht nur begegnen, sondern wirklich sehen. Niemand soll allein durchs Leben gehen, wenn wir gemeinsam stärker sind." Sie betonte, ein friedliches, respektvolles Miteinander bleibe dabei "unser schönster Schatz".

Für wohltuende Wärme sorgten Glühwein und alkoholfreier Kinderpunsch, ausgeschenkt von Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Wittenau. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Jahreswechsel in einer Atmosphäre der Gemeinschaft zu begehen.

Auf ein frohes Miteinander in 2026!  

(Text mit PM des Bezirksamtes Reinickendorf) 


Thomas Harms, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Reinickendorf, wendet sich mit einem geistlichen Neujahrsgruß an die lauschenden Menschen. Neben ihm Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner, der Antisemitismusbeauftragte der Jüdischen Gemeinde Berlin, Sigmount Königsberg, sowie die islamische Theologin Kübra Dalkılıç (v.r.). 

Foto: Bezirksamt Reinickendorf

Dies könnte Sie auch interessieren

0
Feed