30/09/2026 0 Kommentare
Deutsche christliche Schule „Talitha Kumi“ in Palästina feiert 175-jähriges Bestehen
Deutsche christliche Schule „Talitha Kumi“ in Palästina feiert 175-jähriges Bestehen
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Deutsche christliche Schule „Talitha Kumi“ in Palästina feiert 175-jähriges Bestehen
Die deutsche evangelisch-lutherische Schule „Talitha Kumi“ in Palästina feiert ihr 175-jähriges Bestehen. Rund 800 christliche und muslimische Schülerinnen und Schüler lernen an der vom Berliner Missionswerk (BMW) getragenen Schule im Westjordanland gemeinsam und können sowohl das palästinensische als auch das deutsche Abitur erlangen.

Foto: (v.l.): Majd Abdo (Schüler 12. Klasse, deutscher Zweig), Marcus Schwab (Regionalbeauftragter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten), Birger Reese (Schulleiter), Laura Bishara (Vize-Schulleiterin), Ulrich Schöntube (Direktor des BMW) und Magdalene Stachura (Verwaltungsleiterin des BMW)
„Ich bin sehr beeindruckt von der friedensstiftenden gemeinsamen Beschulung und diesem Bildungsort, der allen verständigungsbereiten Menschen im Heiligen Land einen herrschaftsfreien Diskurs ermöglicht“, sagte Thomas Harms, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Reinickendorf und Teil einer Delegation des BMW, bei dem großen Fest der Schule im September in Beit Jala.

Die Schule wurde 1851 als Bildungsanstalt für arabische Mädchen in Jerusalem von den Kaiserswerther Diakonissen gegründet. 1997 wurde „Talitha Kumi“ in den Verband der UNESCO-Schulen aufgenommen. Im Jahr 2000 wurde das „Talitha Kumi“ Community College mit stattlicher Lizenz eröffnet und bietet seitdem eine Ausbildung in Hotelmanagement und Verwaltung an. Im Jahr 2017 erhielt „Talitha Kumi“ eine Zertifizierung als „Exzellente Deutsche Auslandsschule“.

Titelfoto: Karsten Wolkenhauer (Kirchenpräsident Ev. Landeskirche Anhalts), Christine Behnken (Schulleitung Ev. Schule Frohnau), Thomas Harms (Superintendent Kirchenkreis Reinickendorf), Dr. Ulrich Schöntube (Direktor Berliner Missionswerk), Dr. Simon Kuntze (Nahostreferent Berliner Missionswerk), Laura Bishara (stellv. Schulleitung Talitha Kumi), Birger Reese (Schulleitung Talitha Kumi), (v.l.)
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