30/06/2026 0 Kommentare
Unter einem Himmel! - Zweites Fest der Religionen
Unter einem Himmel! - Zweites Fest der Religionen
# Aktuelles

Unter einem Himmel! - Zweites Fest der Religionen
Zu dem zweiten Reinickendorfer Fest der Religionen mit dem Motto "Unter einem Himmel!" hatte Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) am Sonntag, den 21. Juni 2026 in das Hermann-Ehlers-Haus, das Tagungszentrum des evangelischen Kirchenkreises Reinickendorf, geladen. Gemeinsam mit christlichen, muslimischen, jüdischen und buddhistischen Religionsgemeinschaften hatte das Bezirksamt für diesen interreligiösen Dialog erneut ein vielseitiges Programm entwickelt, das den Dialog fördert, Unterschiede respektiert und das Verbindende in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstaltung mit 80 Gästen bot Raum für Begegnung, Gespräche und spirituelle wie kulturelle Ausdrucksformen.
Mit den Worten "Miteinander streiten - Füreinander beten!" setzte sich Thomas Harms, der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Reinickendorf, in seiner Eröffnungsansprache dafür ein, Unterschiede der jeweils eigenen Glaubensauffassung gegenüber anderen klar zu benennen. "Nur wer um seinen eigenen Glauben weiß, kann den anderen respektieren", so Harms. Wer sich und den anderen religiös gebundenen Menschen versteht, kann für einen umfassenden Frieden aller Menschen beten.
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) zog ein rundum positives Fazit: „Unser zweites Fest der Religionen hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und zugleich verbunden unsere Gesellschaft ist. Der respektvolle Austausch zwischen den Religionen und den zahlreichen Gästen machte deutlich, dass Zusammenhalt dort entsteht, wo Menschen einander begegnen, zuhören und voneinander lernen." Sie fuhr fort: "Es war beeindruckend zu erleben, wie unterschiedliche Glaubensrichtungen miteinander ins Gespräch gekommen sind. Dieses Fest zeigt, dass Vielfalt in Reinickendorf aktiv gelebt wird.“
Zum Programm gehörten eine interreligiöse Podiumsdiskussion zu dem Thema "Glaube - Verantwortung - Demokratie", ein Bühnenprogramm mit religiöser und spiritueller Musik und Tanz, das von Gospel über Glockenspiel und Chor- bis zu Sufi-Musik (rituelle Andachtsmusik des Sufismus, der mystischen Strömug im Islam) reichte, sowie ein Mittagsbuffet mit zahlreichen Spezialitäten, das zum Verweilen und zum Austausch einlud.
Das Fest der Religionen ist ein Ort der Offenheit und des Dialogs – unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Herkunft. Die Veranstaltung ist offen für alle Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürger, die sich für Austausch, kulturelle Vielfalt und gelebtes Miteinander interessieren.
Text: Pressemitteilung Bezirksamt Reinickendorf und Öffentlichkeitsarbeit Kirchenkreis Reinickendorf

Plakat: Bezirksamt Reinickendorf
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